Anne-Frank-Grundschule Berlin

Die Eröffnung des bundesweiten Anne Frank Tages 2018 »Helfen und Widerstand« fand in der Empfangshalle der Anne Frank Grundschule Berlin mit zahlreichen Gästen und Kindern statt. Die Zeitzeugen Petra und Franz Michalski erzählten vom jüdischen Überleben während des Nationalsozialismus. Mark Rackles, Staatssekretär für Bildung in der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie sprach von der Bedeutung des Erinnerns für eine demokratische Gesellschaft in der Gegenwart. Schulleiterin Petra Kleiber betonte die Wichtigkeit der gegenseitigen Rücksichtsnahme und des guten Miteinanders im Schulleben. Patrick Siegele, Direktor des Anne Frank Zentrums, bedankte sich bei den Schüler*innen der Anne Frank Grundschule für ihr Engagement.

Die fünften und sechsten Klassen präsentierten einige der Ergebnisse ihrer Auseinandersetzung mit Anne Frank, Antisemitismus und der Zeit des Nationalsozialismus. Dazu lasen sie ihre auf Postkarten notierten Gedanken vor. Diese wurden auch neben die Plakate der Ausstellung »Helfen und Widerstand« angepinnt. Außerdem sangen die Schüler*innen den anwesenden Gästen das Schullied. Besonders eindrucksvoll war für mehrere Kinder die Bekanntschaft mit Petra und Franz Michalski.

Gleichzeitig mit den Schüler*innen der Anne Frank Grundschule in Berlin begingen Schulen in ganz Deutschland den Anne Frank Tag. Insgesamt 150 Bildungseinrichtungen beteiligten sich an dem Aktionstag gegen Antisemitismus und Rassismus am 12. Juni. Rund 20.000 Schüler*innen beschäftigten sich mit mutigen Menschen, die sich während des Zweiten Weltkriegs der Verfolgungspolitik der Nationalsozialisten widersetzten. Zahlreiche Medien berichteten über den Schulaktionstag. So zitierte das Neue Deutschland auch den Fünftklässler Jonas aus der Anne Frank Grundschule mit den Worten: »Niemand sollte wegen seiner Religion oder seines Aussehens ausgegrenzt werden«.

Kontakt

Anne-Frank-Grundschule
Paulstr. 20b
10557 Berlin
www.anne-frank-grundschule.de