Erasmus-Reinhold-Gymnasium Saalfeld

Bericht der Schule zum Anne Frank Tag:

Schon einige Wochen vor dem eigentlichen Aktionstag lernten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8b Anne Frank und ihr Tagebuch kennen. Zunächst näherten wir uns im Deutschunterricht der Thematik über unterschiedliche Bilder Annes sowie den Zeitumständen, und trugen im Anschluss Vorwissen, Unklarheiten, Eindrückliches und offene Fragen zusammen. Durch die Lektüre ausgewählter Tagebucheinträge nährten sich die Schüler mehr und mehr dem Mädchen Anne Frank und ihrer Biographie an. Hierbei beeindruckte besonders die Art und Weise Annes, über ihre Gefühle, ihre Situation und ihr Leben so reflektiert und schon sehr reif für ihr Alter zu schreiben. Außerdem standen immer wieder Fragen zum geschichtlichen Kontext im Mittelpunkt der Diskussionen. Auch über unsere eigene Verantwortung in der heutigen Zeit gab es viele Gespräche und Diskussionen.

Mit Begeisterung und vielen Ideen ging es dann an die Vorbereitung des Anne Frank Tages am 12. Juni. Zunächst wurde innerhalb der Klasse ein kreativer Ideenaustausch initiiert und sich schließlich auf die Umsetzungsmöglichkeiten geeinigt. Besonders hilfreich und für die Schüler sehr aufschlussreich waren dabei die zugesandten Materialien – hierbei vor allem die Anne Frank Zeitung. Darin und damit wurde viel gearbeitet. Am Ende sollte eine Art Ausstellung im Schulhaus für jedermann – egal ob Schüler*in oder Lehrkraft – aufgebaut werden. Dazu arbeiteten die Schüler*innen in den kommenden Stunden des Deutschunterrichts größtenteils frei und in Kleingruppen. Dabei entstanden mehrere Plakate zu den unterschiedlichen Themen – sowohl Anne Frank und ihr Leben als auch die Frage nach Widerstand und Hilfe in der heutigen Zeit standen im Mittelpunkt. Außerdem gestalteten die Schüler kleinere Flyer mit passenden Zitaten dazu, welche noch einmal einzeln verteilt werden sollten.

Zudem wurde von einer Gruppe das Hinterhaus detailgetreu nachgebaut. Hierzu arbeiteten wir mit der Homepage des Anne Frank Hauses und dem virtuellen Rundgang durch das Haus. Dieser stieß auf reges Interesse und warf erneut viele Fragen bzw. kleinere Diskussionen auf – Wie würde man sich selbst fühlen? Wie haben es die Menschen des Hinterhauses geschafft, so lange auf so kleinem Raum zu leben? Wer hat schließlich das Versteck verraten? Eine weitere Schülergruppe erstellte Sketch Notes zu Anne Franks Lebenslauf. Dazu wählten und entwickelten die Schüler*innen ihre eigenen Motive, Karikaturen und Symbole mit viel Liebe zum Detail und gestalteten ihr Produkt auf einem großformatigen Plakat.

Die Ergebnisse wurden dann von der Klasse selbst im Schulhaus ausgestellt und ansprechend ausgehangen. Als Abschluss schauten wir zudem gemeinsam die moderne Verfilmung des Tagebuchs der Anne Frank.

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