Gustav-Heinemann-Schule Mühlheim an der Ruhr

Von Sebastian Kreischer und der Courage-AG:

Ausstellung zu 90 Jahre Anne Frank am 12. Juni 2019– Schüler schreiben Ihre Gedanken nieder

»Warum sollten wir über Anne Frank und den Holocaust sprechen?“ Dies ist eine von drei Fragen, welche die Courage-Gruppe der Gustav-Heinemann-Schule in Mülheim an der Ruhr in den letzten Tagen stellte. In den Klassen der Jahrgänge 6-8 verteilten sie Postkarten mit Motiven von Anne Frank und ließen die Schüler ihre Gedanken niederschreiben. „Damit so etwas Schlimmes nie wieder passiert“, antwortete Mara, 11 Jahre, auf die erste Frage. Was man gegen Ausgrenzung und Mobbing tun könne? Ayoub, 12 Jahre, schreibt: „Jeden Menschen behandeln, wie man selbst behandelt werden will. «

Unzählige Gedanken, Antworten und Ideen schrieben die Schüler auf den Karten nieder. Diese umrahmen nun die kleine Ausstellung zu Anne Frank, die in den nächsten Tagen vor der „Info“ in der Schule zu betrachten ist. Mit Material vom Anne-Frank-Zentrum, einem Fragebogen zum Forschen und einem Pappmodell können die Schüler auf Erinnerungsreise gehen. In den letzten Jahren nahmen die Schüler die Ausstellungen der Courage-Gruppe gerne an und auch dieses Jahr hielt eine Lehrerin beim Aufbau inne und sagte: „Ich finde es toll, dass wir das machen.“ Mit tiefstem Respekt erinnern wir uns an das Teenager-Mädchen, das am 12. Juni 90 Jahre alt geworden wäre. Sie starb in einem Konzentrationslager. Die Schule sieht als eines ihrer obersten Ziele, das Miteinander heute konstruktiv und demokratisch im Sinne der Toleranz und Vielfalt zu gestalten.  Dafür blicken wir auch in die Vergangenheit, damit in Zukunft „so etwas Schlimmes nie wieder passiert.“

Kontakt

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